Portait des RC Viersen-Schwalm-Nette

Der Club wurde am 12. Juni 1993 vom RC Kempen-Krefeld in Viersen gegründet. Das blaue Club-Banner zeigt einen Graureiher, das Wappentier des Internationalen Naturparks Maas-Schwalm-Nette.

Neues aus dem Club

Besuch in Kalkutta: Dr. Hans-Rudolf Milstrey (rechts) mit Dr. Ashoke Kumar Basu, Präsident des Rotary Clubs in Kalkutta (Mitte) und Clubsekretär Dr. Sujit Kumar Chattopadhyay

German Doctors in Indien erhalten 110.000 US-Dollar

RC Viersen-Schwalm-Nette organisiert Hilfsprojekt für Slum-Ambulanz in Kalkutta

 Viersen / Nettetal. Es ist eines der größten Hilfsprojekte, das der RC Viersen-Schwalm-Nette in seiner 23-jährigen Geschichte mit internationaler Unterstützung auf den Weg gebracht hat: Der von dem deutschen Internisten und Tuberkulose-Spezialisten Dr. Tobias Vogt geleitete Slum-Stützpunkt der German Doctors im indischen Kalkutta hat jetzt eine Spende von rund 110.000 US-Dollar erhalten, umgerechnet etwa 100.000 Euro. Die kleine Klinik in der Millionenstadt, die unter anderem Tuberkulose-Patienten behandelt, kann damit ihre groß-angelegte Impfaktion für Kinder gegen alle wichtigen Infektionskrankheiten fortsetzen. Mit Hilfe der Rotarier waren bereits in den letzten Jahren bereits rund 50.000 Kinder behandelt worden. Außerdem wird die Klinik in Kooperation mit lokalen Partnerorganisationen ein Projekt zur Basisgesundheitsversorgung von Frauen starten.

Club-Mitglied Dr. Hans-Rudolf Milstrey, ehemaliger Chefarzt am St. Irmgardis-Krankenhaus in Süchteln, war in diesem Jahr selbst in Kalkutta, machte sich ein Bild von der Situation und berichtete den Rotariern in Viersen jetzt über die segensreiche Arbeit der German Doctors. „Die Menschen in den Slums sind unvorstellbar arm und dankbar für jegliche Hilfe. Vor sechs Slum-Ambulanzen bilden sich regelmäßig lange Schlangen.“ Die meisten Wartenden seien Mütter mit kleinen Kindern. „Die 14-Millionen-Stadt ohne funktionierendes Gesund-heitssystem ist eine ideale Brutstätte für TBC“, so Milstrey.

Club-Präsident Frank Kersbaum zeigte sich glücklich über das Zustandekommen des Projekts und danke allen Beteiligten. Geholfen hatten der Rotary Club Kalkutta, der niederländische Partnerclub Horst aan de Maas, der Rotary Club Kempen-Krefeld, die jeweiligen Rotary-Distrikte in Deutschland, den Niederlanden und Indien sowie die deutsche Sektion der Rotarian Action Group für Population and Development (RFPD). Den größten Teil der Summe steuerte der Rotary World Fund Match bei. Die Antragstellung und die internationalen Kontakte liefen über Peter Walter vom RC Viersen-Schwalm-Nette, der die Verhältnisse in Kalkutta ebenfalls aus eigener Anschauung kennt.

35.000 Kinder werden geimpft.

Die Viersener Rotarier helfen den German Doctors (früher „Ärzte für die Dritte Welt“) in Kalkutta schon seit vielen Jahren. Dr. Tobias Vogt, ehemaliger Assistenzarzt des St. Irmgardis-Krankenhauses, arbeitet seit mittlerweile 14 Jahren als Langzeitarzt in der Slum-Ambulanz. Fünf deutsche Ärzte der German Doctors, die sich regelmäßig abwechseln, unterstützen ihn bei der schwierigen Arbeit. Mit der erneuten Spende können die Ärzte-Teams nun in den nächsten zwei Jahren 35.000 Säuglinge und Kleinkinder impfen und notwendige Vitaminpräparate an Mütter und Kinder verteilen. Geimpft wird unter anderem gegen Polio, Diphterie, Tetanus, Mumps und Hepatitis B.

Außerdem wollen die German Doctors die Gesundheitsversorgung von jungen und Müttern und Frauen in den Slums verbessern. Gemeinsam mit Howrah South Point, einer christlichen Nicht-Regierungsorganisation und zwei weiteren lokalen Partnern, sollen Gesundheitsarbeiterinnen ausgebildet werden, um über Familienplanung, Gefahren von Schwangerschaften in zu kurzen Abständen und von Teenagerschwangerschaften sowie über unsichere Abtreibungen aufzuklären. Auch Empfängnisverhütung mit Medikamenten für rund 1500 Frauen steht auf dem Programm.

„Pro Jahr sterben in Indien etwa 50.000 Mütter bei oder an den Folgen einer Geburt“, hieß es im Förderantrag von Howrah South Point an die Rotarier. Und weiter: „Vor allem Mädchen und junge Frauen sind gefährdet. Sie werden oft sehr jung verheiratet und sind mit ihrer Schwangerschaft häufig überfordert. Es fehlt an Wissen über ausgewogene Ernährung, über Familienplanung, Stillen und kostengünstige Kindernahrung.“

 

 


Frank Kersbaum
Präsident
Zusammenkünfte

Montags 19:00 Uhr, 1. + 3. Montag: Restaurant "Secretis", Schlöp 10, 41334 Nettetal, Telefon: 02153-2956, 2. + 4. + 5. Montag: Ort bitte der Terminvorankündigung (Wochenbericht oder Webseite) entnehmen.

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29.08.2016 19:00 Uhr
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Reisebericht über das Rotary-Himalaya-Camp 2016 in Indien
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