Unsere Sozialprojekte in Mülheim a.d. Ruhr

Bei unseren lokalen Sozialprojekten konzentrieren wir uns auf Hilfe für sozial schwache Kinder und Jugendliche. So unterschiedlich und vielfältig wie die Problemfelder sind unsere Ansätze zu helfen. Letztendlich greifen alle Bemühungen ineinander und sind aus unserer Sicht deutlich mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

 


Unser Engagement für Eppinghofen

Es ist uns seit Jahre ein Bedürfnis, dahin zu gehen, wo die Not am größten ist. Wir wollen uns auf die Jugend in den Brennpunkten konzentrieren. Und da die meisten unserer Mitglieder aus Mülheim stammen, ist uns die Struktur der Stadt bekannt. Dazu haben wir verschiedene Hands-on-Aktivitäten entwickelt, die auch andere Bereiche betreffen, aber die Sport- und Gesundheitsförderung ist und bleibt ein Schwerpunkt. 

Deshalb sind wir auch kürzlich ins Bildungsnetzwerk Eppinghofen eingetreten. Es ist ein Statement: Wir sind an Eppinghofen interessiert. Das gilt auch als Aufforderung; wir sind für gute Ideen immer offen.

Beispielhaft möchten wir hier nur unsere Spenden von 3 Bolztoranlage an 3 Schulen in Eppinghofen erwähnen.

 


Mülheimer Gemeinschaftshauptschulen Frühlingsstraße und Bruchstraße

Die Förderungen der Mülheimer Gemeinschaftshauptschulen Frühlingsstraße und Bruchstraße waren für uns viele Jahre ein zentrales Thema, das im langfristigen Engagement seine besondere Kraft hatte. Die Förderung der Kreativität durch Unterstützung der Theatergruppe oder den Eigenbau eines Wandmosaiks mit finanziellem Engagement sind wertvolle Hilfen in der jüngsten Vergangenheit. Die Ausstattung von Computerräumen mit Hardware und Netztechnik, die Gestellung von Digitalkameras und Unterstützung einer „Schülerfirma“ sind nur weitere Beispiele. Wenn es um die Ausstattung eines Anti-Aggressionsraumes oder Therapiezimmers ging, haben wir auch schon mal nachgefragt, um zu verstehen, worum es geht und warum das denn nötig sei. Wir haben verstanden und sind dann gerne bereit, ein neues Konzept mit zu tragen und finanziell zu unterstützen.

 

 


Frühförderzentrum für behinderte oder verhaltensauffällige Kinder

Eine Initiative zur Entwicklung des erfolgreichen Frühförderzentrum für behinderte oder verhaltensauffällige Kinder in Mülheim treibt uns seit einigen Jahren um. 

Die Ursachen für Verhaltensstörungen sind vielfältig, oft jedoch durch tief verwurzelte Defizite der Eltern zur Bindung und zur Entwicklung des Kindes verursacht oder verstärkt. Therapeutische Maßnahmen können wirkungsvoll nur in den ersten 3-4 Jahren der Entwicklung so beeinflusst werden, dass keine dauerhafte Schädigung resp. Störung bleibt. Dabei lernen insbesondere auch die Eltern, sich selbst zu helfen.

Es ist seitens der Stadt entschieden, das Behandlungszentrum weiter zu entwickeln und damit diesem einmaligen, niedrigschwelligen Angebot eine neue Zukunft zu geben. 

Wir prüfen immer wieder die Nachhaltigkeit solcher Projekte und bleiben als Partner dabei, wenn wir überzeugt von der Idee und deren Umsetzung sind.



Prima Leben

Eine ebenso konsequente Fortführung ist die Unterstützung durch das Folgeprojekt „Prima Leben“ in dem mit den Themenschwerpunkten „Ernähren, Bewegen und Entspannen“ als Frühförder-Netzwerk gezielt Kitas in Mülheim modular, konzeptionell und aktiv unterstützt werden. Darin ist ein wesentliches Angebot das thematisch gezielt entwickelte Zirkus-Puppenspiel mit „Flummi und Floh“ , das wir seit einigen Jahren finanziell tragen. Es hat eine hohe Identifikationskraft für Unterstützung durch Rotary.



Kinder- und Jugendbuch-Bibliothek

Eine konsequente Weiterentwicklung unserer Engagements im Vorschulalter wird durch gezielte Angebote in Grundschulen ermöglicht. Die Einrichtung und Ausstattung einer Kinder- und Jugendbuch-Bibliothek in der Astrid-Lindgren-Grundschule ist ein Anfang für aktives Hinführen zum Selber lesen gemacht. Durch Vorlesestunden und kleine Lesewettbewerbe wird das Thema Lesen als spannende und erstrebenswerte Freizeitbeschäftigung gesehen.


 

 


Integrierender Deutschkurs für Ehefrauen türkischer Arbeitnehmer

Bei dem „Integrierenden Deutschkurs für Ehefrauen türkischer Arbeitnehmer“ haben wir mit qualifizierter Hilfe einer zweisprachigen Psychologin und Pädagogin mehr als 60 Teilnehmerrinnen mit der deutschen Sprache, der deutschen Mentalität und den interessanten Orten dieser Stadt vertraut gemacht. Dies war ein Gemeinschaftsprojekt der 3 Mülheimer Rotayclubs, anlässlich des 100 jährigen Bestehens von Rotary.

 



Drogenmedizinische Ambulanz

Bei der Einrichtung der Mülheimer Drogenmedizinische Ambulanz im Rahmen des Methadon-Programms haben wir durch Beiträge bei der räumlichen und medizinischen Grundausstattung sowie der IT-Ausrüstung geholfen, den Grundstein für eine erfolgreiche Arbeit der Drogenambulanz gelegt. Durch ergänzende Unterstützungen haben wir im Laufe der Jahre unsere Verbundenheit und unsere Verantwortung für dieses Projekt unterstrichen. 

Die Drogenmedizinische Ambulanz der Stadt Mülheim an der Ruhr existiert seit 1998.

Es handelt sich dabei um eine Einrichtung des Gesundheitsamtes, die unter fachärztlicher Leitung Drogenabhängige - vorwiegend mittels substitutionsgestützter Behandlung - betreut. 

Vom Konzept her findet sich eine multiprofessionelle Zusammenarbeit unter einem Dach zwischen ärztlichem, medizintechnischem und psychosozialem Personal in Kooperation mit der AWO Mülheim. Angesichts der typischen Probleme Drogenabhängiger hat sich diese Versorgungsform bewährt, wobei die Zusammenarbeit der genannten Institutionen auch im Hinblick auf die örtliche Vernetzung des Suchthilfeangebotes von Bedeutung ist.


Meckie - Die Jugend-Bewegung

Das Projekt „Meckie - Die Jugend-Bewegung“ war als Pilotprojekt zur systematischen Erfassung der Entwicklungsdefizite von 3-6 jährigen Kindern in Mülheimer Tageseinrichtungen konzipiert. Die Ergebnisse werden jetzt in einem Folgeprojekt systematisch dort umgesetzt, wo Defizite am größten sind. Wir wollen dort unterstützen, wo die sozial Schwachen am stärksten betroffen sind.